Gold, Silber und Bronze für die Oberpfalz
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Die Junioren Patrick Kurz, Julian Baehnisch und Lukas Haberkorn gewannen die Silbermedaille im Team, sowie Gold und Bronze in der Einzelwertung bei der DM 2010. (v. links) |
Patrick Kurz und Julian Baehnisch im Finale nebeneinander (v.li) |
Der Sulzbach-Rosenberger Patrick Kurz beim Finale. |
München(dl). Ihren Titel des Deutschen Vizemeisters konnten die
Juniorenschützen des Oberpfälzer Schützenbundes bei der Deutschen Meisterschaft
in München-Hochbrück verteidigen. In der
Königsdisziplin Kleinkaliber 3x40 holte die Mannschaft von Einigkeit Hubertus Kastl mit Julian Baehnisch, Lukas
Haberkorn und Patrick Kurz mit 3420 Ringen hinter Römersberg/Hessen
(3428) Silber.
Die Mannschaft stand in
dieser Zusammensetzung schon öfters bei Meisterschaften der Sportschützen auf
dem Siegerpodest, meist sind Einzelsiege damit verbunden, so auch bei dieser
Deutschen Meisterschaft. Nach einem hervorragenden Durchgang im Liegend,
Stehend und Kniend ging der zwanzigjährige Abiturient Patrick Kurz
(Sulzbach-Rosenberg) als erster mit zehn Ringen Vorsprung ins Finale. Mit
1247,2 Ringen, (398-376-382/1156) im Vorkampf und 91,2 Ringen im Finale stand er am Ende als
klarer Deutscher Meister fest.
Als Zweiter startete der
Werkzeugmacher aus Schwarzenfeld, Julian Baehnisch
mit 1142 Ringen ins Finale. Nach spannenden zehn Schuss musste der
Nationalkaderschütze, der eine 6,8 schoss, den Augsburger Florian Scherer
vorbeiziehen lassen. Er freute sich dennoch über die Bronzemedaille in dieser
schwierigen Disziplin.
Heuer startete das
Juniorenteam, zudem auch noch der Kastler Mechatroniker Lukas Haberkorn gehört, für Einigkeit
Hubertus Kastl. Er rundete das gute
Mannschaftsergebnis mit 1118 Ringen ab und freute sich mit seinen
Mannschaftskollegen über die Silbermedaille.
Juniorinnen holen zwei Bronzemedaillen für den OSB
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Die Medaillengewinnerinnen des OSB Magdalena Hierl (links) und Julia Simon (rechts) nach der Siegerehrung mit ihren Eltern. |
München. Bei der Deutschen Meisterschaft in München sind die Oberpfälzer Schützen weiterhin auf Medaillenkurs. Regen, Wind und Kälte konnten beim Schießen den beiden Juniorinnen Julia Simon (Süß) und Magdalena Hierl (Amberg) in der Disziplin Kleinkaliber Liegend nichts an haben. Sie starteten für die Schützengesellschaft 1898 Thumsenreuth.
Die siebzehnjährige Gymnasiastin Magdalena Hierl aus Amberg schoss in der Disziplin Kleinkalibergewehr liegend 587 Ringe. Mit Serien (96-99-100-98-97-97) war sie ringgleich mit der Zweitplazierten, hatte aber die schlechtere Deckserie. Überglücklich war sie über diese Medaille, den ihr letztes Edelmetall holte sie 2007.
Bei den Juniorinnen A hatte Nationalkaderschützin Julia Simon bis zum letzten Schuss die Goldmedaille in der Hand. Ein Ring mehr in der letzten Serie und die 19jährige Gymnasiastin aus Süß bei Amberg hätte sich mit ihren Eltern über die Goldmedaille freuen können. Mit Serien (97-99-99-98-96-96) und einem Gesamtergebnis von 585 Ringen lag sie deutlich hinter ihrer Bestleistung aber die schlechten Schießvoraussetzungen ließen kein besseres Ergebnis zu. In der Disziplin KK 3x20 belegte Julia Simon einen Tag davor den fünften Platz mit 571 Ringen. Stolz auf ihre Schützinnen waren auch Verbandstrainer
Die weiteren Einzelergebnisse der Oberpfälzer:
Juniorinnen A: Nina Hierl (18. Platz/572 Ringe), Sabine Schwarz (21./571 Ringe), Kerstin Höcht (27./568 Ringe), Susanne Luber (37./564 Ringe), Juliane Hederer (39./560 Ringe). Juniorinnen B: Kerstin Schmidt (10./581 Ringe), Yvonne Kagerer (21./575 Ringe), Claudia Haider (39./575 Ringe), Nicole Bielmeier (47./569 Ringe), Katja Müller (57./566 Ringe), Sabrina Schwab (60./566 Ringe), Lisa Sennfelder 63./565 Ringe) und Katrin Hofstetter (86./555 Ringe.
Mannschaftswertung KK Liegend Juniorinnen: SG Thumsenreuth 1 (7./1724 Ringe), Hubertus Kastl (12./1707 Ringe), SG Neumühle (16./1701 Ringe), Eichenlaub Saltendorf (17./1696 Ringe), SG Thumsenreuth 2 (24./1147 Ringe).
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SG Neumühle Patrick Kurz, Julian Baehnisch und Lukas Haberkorn (v. links) |
München/Amberg. Nach dem fünften Tag bei der Deutschen Meisterschaft in München hat sich die Medaillenausbeute des Oberpfälzer Schützenbundes auf zehn Medaillen erhöht. Bis jetzt sind zwei Gold, zwei Silber und sechs Bronzemedaillen auf dem Konto der OSB-Schützen zu verzeichnen. Nach Erfolgen in den Disziplinen Kleinkaliber 3x40 und KK Liegend holten die drei Junioren erneut bei ihrem letzten Start auf der DM noch Gold und Silber. Von den bisher errungenen Gesamtmedaillen gehen alleine sieben auf ihre Rechnung.
An ihrem letzten Tag zeigten die Oberpfälzer Junioren der Deutschen Schützenelite noch mal was sie drauf haben. Nationalkaderschütze Julian Baehnisch, der insgesamt drei Einzel- und drei Mannschaftsmedaillen von der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück mit nach Schwarzenfeld nahm, war am erfolgreichsten. Bei seinem vierten Start wurde er in der Disziplin KK 3x20 Deutscher Vizemeister mit 571 Ringen, nur zwei Ringe hinter Christian Heckel (573). Im Liegend schoss er 197 Ringe, Stehend 184 und im Kniend 190. Der 19jährige Werkzeugmechaniker freute sich wahnsinnig über das silberne Edelmetall. Seine Teamkollegen Patrick Kurz (Sulzbach-Rosenberg) wurde Sechster mit 570 Ringen und Lukas Haberkorn (Kastl) belegte den 14. Platz mit 564 Ringen. Gemeinsam holten sich die drei Junioren deutlich vor Niedersachsen (1701) und der SG Neureut 21 (Bayern) (1700) den Deutschen Meistertitel mit 1705 Ringen.
Abiturient Patrick Kurz der in Kürze seinen Wehrdienst beim Logistikbataillon in Amberg antritt konnte vier Medaillen mit nach Sulzbach-Rosenberg nehmen. Einzelgold in der Disziplin KK 3x40 und drei Mannschaftsmedaille (Bronze, Silber, Gold), eine Medaillenausbeute die es in seiner Karriere als Sportschütze noch nie gab.
Erika Borisch von Edelweiß Hirschau erzielte in der Damenaltersklasse mit dem Luftgewehr hervorragende 384 Ringe und wurde 6.
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Goldmedaillengewinner Manfred Herold bei seiner besten Disziplin KK Gewehr 100m. |
München.Bei seinem letzten Start auf der Deutschen Meisterschaft 2010 konnte Manfred Herold noch eine weitere Medaille in der Disziplin Gewehrschießen 100 Meter Körperbehindert mit Federbock erringen. Der Oberpfälzer Manfred Herold der für Plattl Leonberg an den Start ging, schoss drei Mal 99 Ringe und wurde am Ende mit 297 Ringen Deutscher Meister. Letztes Jahr reichte dasselbe Ergebnis nur zur Silbermedaille. Der 69jährige verwies Wolfgang Steigemann, 296 Ringe (SG Sinsheim/Baden) und Michael Beutel, 296 Ringe (HSG Oettlingen/Bayern) auf die weiteren Plätze. Weniger gut lief es für
Holzhammer gewinnt Bronze in der Schützenklasse
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München: Bekannte Namen dominierten im Kleinkaliber Dreistellungskampf (3x20) bei der Deutschen Meisterschaft in Hochbrück. In der Schießhalle sahen die frierenden Zuschauer Sportler, die mit dem Sportgewehr um Ringe im Liegend, Stehend und Kniend kämpften. Alle, auch die Welt- und Europameister hatten mit der Kälte ihre Probleme. Es siegte in der Einzelwertung Sebastian Höfs (Niedersachsen) vor Maik Eckhardt (Pfalz) und Sebastian Hahn (Fürth).
Der Schwandorfer Realschullehrer und ehemalige Nationalkaderschütze Ferdinand Stipberger (38) schoss 576 Ringe. Liegend 199, Stehend 188 und Kniend 189 Ringe reichten für einen hervorragenden 13. Rang. Seine Mannschaftskollegen, Gravurunternehmer
Alle drei hatten sich während des gesamten Wettkampfes nur auf die Scheibe konzentriert, alles andere um sich herum ausgeblendet und hofften, dass es gut läuft, trotz der Kälte. Am Ende reichte es für die Schützen von Ehenbachtaler Holzhammer für die Bronzemedaille mit 1722 Ringen. Es siegten SG Voitze (Niedersachsen) (1734) vor der SSG Dynamit Fürth (Bayern) (1731).
Die Bronzemedaille holte Timo Pinzer mit der Luftpistole Mehrschüssig bei der DM in München |
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Eltern, Bruder und Trainer freuten sich mit dem Schützentalent Timo Pinzer über den Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft. |
München. Für den 14jährigen Timo Pinzer aus Kastl war es der erste Start bei einer Deutschen Meisterschaft. Mit der Luftpistole Mehrschüssig kam er nach einem Stechen überraschend auf das Siegerpodest in der Schülerklasse. Er konnte bereits bei der Bayerischen Meisterschaft des Oberpfälzer Schützenbundes mit 25 Treffern den Sieg für sich entscheiden und zur Deutschen qualifizieren.
Bei der DM war er zu Beginn des Wettkampfes noch etwas nervös, konnte aber ab Mitte des Schießens seine Treffsicherheit unter Beweis stellen. Mit Serien von 4, 3, 4, 5, 5, 5 Treffer (26) musste er mit vier weiteren, ringgleichen Schützen um Platz drei ins Stechen. Dort zeigte er sein Können und entschied souverän mit fünf Treffern den Wettkampf für sich. Es siegte Karsten Diele (Brandenburg) mit 30 Treffern vor Malte Hoffmann (Norddeutscher SB), der 28 Treffer vorweisen konnte.
Das Talent hat der junge Schütze vermutlich vom Vater Eduard Pinzer geerbt, der schon viele Erfolge erzielte. Der Schüler schießt noch nicht einmal ein Jahr beim Schützenverein Einigkeit Hubertus Kastl und konnte bereits seine erste Medaille mit nach Hause nehmen. Die Freude war groß bei den Eltern und natürlich beim Trainer Andreas Danowski, der die gesamten Kastler Luftpistolenschützen betreut.
Michael Schraml (SG Thumsenreuth) kam mit 21 Treffern auf Rang 28. Bei den Schülerinnen belegte Annika Kraus (SG Thumsenreuth) mit 20 Treffern den 13. Platz und Annalena Kästl (Großalbershof) kam auf den 26. Platz. In der Jugendklasse belegte Alexander Deubzer (Kastl) mit 52 Treffern den 12. Platz und mit der Luftpistole wurde Anja Roth (Großalbershof) mit 355 Ringen 23.
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Bronze und Silbermedaillengewinner im Behindertensport wurde Heinz Schultes von Druidenstein Kröblitz und der Leonberger Manfred Herold (rechts) gewann für Oberhinkofen. |
Der 71jährige Routinier Schultes holte die Silbermedaille mit dem Luftgewehr. In der Gruppe 60 Schuss liegend mit Federständer allg. Behinderung zeigte er eine konzentrierte Leistung. Mit Serien 100-100-100-100-100-98 schoss er 598 Ringe von 600 möglichen. Ringgleich musste er die Goldmedaille an Ilse Siebert überlassen, die bessere Deckserien vorweisen konnte. Die Bronzemedaille bekam er in der Disziplin Luftgewehr 60 Schuss mit Federständer für 592 Ringen überreicht. Der Leonberger Manfred Herold (69 Jahre), der für Oberhinkofen startete kam auf Rang zwei mit 592 Ringen und kann sich ebenfalls als Deutscher Vizemeister nennen. Es gewann Beate-Alice Hoven (Rimbach) mit 595 Ringen.
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Am Nachwuchsförderpreis beteiligte sich das OSB Team mit Tobias Dittrich, Marc Wolf, Katja Ryba und Christina Ketzler (v. links). |
Feierlich zogen die Mannschaften mit ihren Fangruppen aus dem gesamten Bundesgebiet und mit dem „Shooty“ in die Luftgewehrhalle der Olympiaschießanlage ein. Eine Landesverbandsmannschaft bestand aus zwei Pistolen- und zwei Gewehrschützen. 80 Schüler hatten die Chance, sich für diesen großen Event zu qualifizieren.
Nach dem Vorkampf wurden den besten acht Landesteams zwei Spitzenschützen (LG/LP) für das Finale zu gelost. Sie hatten ein hartes Finale zu bestreiten. Darunter Namen wie Dorjsuren Munkhbayar, Barbara Lechner, Sonja
Angefeuert von mehreren hunderten Zuschauern kämpften sie um Preise der Firma Ruag/RWS im Gesamtwert von ca. 7000 Euro. Bereits bei den ersten Schüssen des Vorkampfes verfolgten die Zuschauer gespannt jeden einzelnen Schuss an den Monitoren und dokumentierten die erzielten 10er lautstark.
Es gewann Westfalen (729) vor Württemberg (724) und Brandenburg (723). Bleibt noch anzumerken, dass Katja Ryba (LG) mit 190 (96/94) Ringen in der Einzelwertung Platz zwölf belegte und Christina Ketzler (LP) mit 176 (90/86) Ringen auf den neunten Platz kam. Marc Wolf (LG) schoss 180 und Tobias Dittrich (LP) 160 Ringe. Nur vier Ringe fehlten dem OSB-Team für das Finale, am Ende reichte es für einen hervorragenden 12. Rang mit 706 Ringen. Luftgewehrmunition, Glastrophäen, Shootys, Medaillen, T-Shirts und Siegerprämie – sowie riesiger Applaus waren Lohn des Wettkampfes
Text und Fotos:
Presserefertent