Holzhammer gewinnt Bronze in der Schützenklasse

Markus Ulrich, Achim Hüttner und Ferdinand Stipberger gewannen Bronze

München: Bekannte Namen dominierten im Kleinkaliber Dreistellungskampf (3x20) bei der Deutschen Meisterschaft in Hochbrück. In der Schießhalle sahen die frierenden Zuschauer Sportler, die mit dem Sportgewehr um Ringe im Liegend, Stehend und Kniend kämpften. Alle, auch die Welt- und Europameister hatten mit der Kälte ihre Probleme. Es siegte in der Einzelwertung Sebastian Höfs (Niedersachsen) vor Maik Eckhardt (Pfalz) und Sebastian Hahn (Fürth).

Der Schwandorfer Realschullehrer und ehemalige Nationalkaderschütze Ferdinand Stipberger (38) schoss 576 Ringe. Liegend 199, Stehend 188 und Kniend 189 Ringe reichten für einen hervorragenden 13. Rang. Seine Mannschaftskollegen, Gravurunternehmer Markus Ulrich (36) aus Holzhammer kam mit 574 Ringen (196, 187, 191) auf den 18. Platz. Der Burglengenfelder Achim Hüttner (38) ist Straßenwärter beim Landkreis Schwandorf, er schaffte mit 572 Ringen (199, 183, 190) den 29. Rang.

Alle drei hatten sich während des gesamten Wettkampfes nur auf die Scheibe konzentriert, alles andere um sich herum ausgeblendet und hofften, dass es gut läuft, trotz der Kälte. Am Ende reichte es für die Schützen von Ehenbachtaler Holzhammer für die Bronzemedaille mit 1722 Ringen. Es siegten SG Voitze (Niedersachsen) (1734) vor der SSG Dynamit Fürth (Bayern) (1731).


Text und Foto: Ludwig Dirscherl