Oberpfälzer Schützentag
2011 in Nabburg
Der letzte Delegiertentag des Oberpfälzer Schützenbundes fand 1980
in der Stadt Nabburg statt. Mit einem herzlichen Empfang im Rathaus nahm der
Schützentag am Samstag im Gau Nabburg seinen Anfang, der gleichzeitig sein
80-jähriges Bestehen feierte. Etwa 300 Schützen und viele Ehrengäste hatten
sich am Wochenende in Nabburg versammelt, um den Delegiertentag des OSB zu
begehen.
Nach dem Empfang des Präsidiums, der Gauvorstandschaft, den
Würdenträgern und den Ehrengästen durch die Bürgermeister Kurt Koppmann und
Josef Götz durften sich die hochrangigen Gäste ins „Goldene Buch“ der Stadt
eintragen. Einen weiteren Höhepunkt bildeten der Kirchenzug und der
anschließende Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche mit Dekan Manfred Strigl.
Musikalisch umrahmte die Jugendblaskapelle Nabburg die Feierlichkeiten. Nach
einem imposanten Einzug der Fahnen und Könige in die Nordgauhalle wurde das
Gaujubiläum würdig gefeiert.
Als Hausherren begrüßten am Sonntag Gauschützenmeister
Vizepräsidenten des Deutschen Schützenbundes
zu Gast
Zahlreiche Ehrengäste zeigten ihre
Verbundenheit, aus der Politik sprachen MdL Otto Zeitler, Bezirkstagspräsident
Franz Löffler und Landrat Volker Liedtke ein Grußwort. Sie lobten den
sportlichen und kulturellen Stellenwert der OSB-Schützen
und deren zukunftsorientierte Jugendarbeit. Was wären die Festzüge und
Feierlichkeiten ohne die Schützen in ihren bunten Trachten - sie sind ein Stück
Heimat.
Aus den Reihen des Sports kamen die DSB
Vizepräsidenten Heinz-Helmut Fischer und Jonny Otten
zu Wort. Mehrere Vertreter aus den Landesverbänden Niedersachsen, Nordwest,
Pfalz, Sachsen-Anhalt, Westfalen und Württemberg, sowie die Firma
In ihren Ansprachen gratulierten sie dem
Schützengau Nabburg zum 80-jährigen Jubiläum und dankten GSM
Der Vizepräsident des DSB, Heinz-Helmut Fischer, stellte
den Sport in den Vordergrund und verwies auf die Olympischen Spiele, die 2012
in London stattfinden. Er bat darum, einer negativen
Mitgliederentwicklung entgegen zu steuern. Bis Ende 2013 beabsichtigt der DSB
die Einführung neuer Strukturen und Konzepte. Mehrfach
wurde das Waffenrecht angesprochen, er hofft auf die baldige Einführung
bundeseinheitlicher Verwaltungsvorschriften, die eine ländereinheitliche
Anwendung des Waffenrechts regeln. Er appellierte an die Verantwortlichen,
Vorschriften einzuhalten und besonders auf die Aufbewahrung von Waffen zu
achten. Vizepräsident Jonny Otten sprach für die
sechs Landesverbände und hob hervor, dass ihre Anwesenheit ein Zeichen der
Anerkennung und Freundschaft sei.
Mit Präsenten wurde Hausmeister Christian Häutle in den Ruhestand entlassen |
Für ihre Medaillenerfolge bei den Deutschen Meisterschaften wurden mehrere Sportler geehrt. |
Für seine langjährige Tätigkeit als Gewehr Landestrainer dankte Herbert Stattnik Josef Haberl. |
OSB Präsident Herbert Stattnik ging in seinem
Jahresbericht auf die 150 Jahresfeier des DSB in Gotha und Köln ein. Für die
bravouröse Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft (DM) im Feldbogenschießen
bedankte er sich bei Schützenmeister Rudi Schreyer mit seinem Team, die mit der
Goldenen DSB Ehrennadel geehrt wurden. Dank zollte er auch den eifrigen
Trainern und Betreuern, die ihre kostbare Zeit opfern, um in der Spitzenklasse
im DSB mithalten zu können. Er verabschiedete den langjährigen Gewehrlandestrainer
Josef Haberl, der aus gesundheitlichen Gründen seine erfolgreiche Trainerarbeit
beendet.
In den wohlverdienten Ruhestand versetzte er den
Hausmeister des Landesleistungszentrums
Landessportleiter
Beitrag unverändert
Landesschatzmeister
Erfreulich ist, dass trotz Forderungen eine
Beitragserhöhung derzeit nicht nötig ist, so Höcht.
Der nächste Delegiertentag findet 2012 in Furth im
Wald statt.
Die
Proklamation der neuen Landeswürdenträger nahm Landessportleiter
Ludwig
Dirscherl
Pressereferent